Konferenz „Das kulturelle Erbe in der Krise – Prävention, Schutz und Post-Desaster-Rehabilitation“

Konferenz „Das kulturelle Erbe in der Krise – Prävention, Schutz und Post-Desaster-Rehabilitation“

Konferenz „Das kulturelle Erbe in der Krise – Prävention, Schutz und Post-Desaster-Rehabilitation“ 🗓 🗺

05/10/2018
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Auswärtiges Amt, Berlin Map

ArcHerNet richtet in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt am 8.-9. Oktober die Konferenz „Das kulturelle Erbe in der Krise – Prävention, Schutz und Post-Desaster-Rehabilitation“ in Berlin aus.  

Das „Kulturelle Erbe in der Krise“ war in den vergangenen Jahren mit vielen Variationen Thema zahlreicher internationaler Konferenzen und Workshops. Die Krisenszenarien, denen das kulturelle Erbe ausgesetzt ist, werden uns in immer neuen Facetten vor Augen geführt: Die intentionellen Zerstörungen durch den sogenannten Islamischen Staat im Irak und Syrien, die Beschädigungen im Kontext kriegerischer Auseinandersetzungen im Jemen oder Katastrophen wie das Erdbeben in Amatrice und der Brand des brasilianischen Nationalmuseums sind nur einige wenige Beispiele dafür. Immer bewusster werden aber ebenso die Schäden wie auch der Verlust an Denkmälern vergangener Kulturen durch die eher schleichenden und latenten Krisen. Klimawandel, den Abbau von Bodenschätzen wie auch die Expansion der wachsenden Megastädte wären hier als Beispiel zu nennen.

Nach Jahren der praktischen Erfahrung mit Hilfs- und Schutzmaßnahmen in Krisen- und Konfliktregionen soll die geplante Konferenz in den Blick nehmen, welche Maßnahmen im Krisen- und Katastrophenfall ganz konkret wirksam sind. Mit Blick auf das kulturelle Erbe und dessen Erhalt lassen sich drei Phasen identifizieren: 1. vorbeugenden Präventionsmaßnahmen, 2. zum Höhepunkt der Krise greifende Schutzmaßnahmen, 3. nach der Katastrophe wirkende Schritte.

In der medialen und öffentlichen Wahrnehmung treten vor allem die Frage nach dem möglichen Eingreifen während einer Krise oder die Post-Desaster Rehabilitation in den Fokus der Aufmerksamkeit. Die Frage vorbeugenden Schutzes tritt ebenfalls in den Blick, hat aber oftmals keine Folgen.

In Vorträgen und Workshops mit Vertrern von ICOMOS, der UNESCO, des Deutschen Archäologischen Instituts, der Gerda Henkel Stiftung, Universitäten sowie internationalen und deutschen Kulturerhalts- und Denkmalschutzexperten werden Perspektiven und Handlungsoptionen in Anbetracht der verschiedenartigen Gefährdungssituationen beleuchtet.

 

Programm

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Webseite der Konferenz

 

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