Publikationen

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2020

Der Blick in die Vergangenheit erlaubt es, die großen Pandemien der Vergangenheit von ihrem Ausgang her zu analysieren. Es tritt dabei auch hervor, wie widerstandsfähig, wie resilient eine Gesellschaft gegenüber der Krise war. Auch die Antike kannte mehrere Epidemien, die ganze Städte, Landstriche oder sogar weite Teile des Imperium Romanum betreffen konnten. Wie antike Gesellschaften darauf reagierten, aber auch mit anderen Krisen umgingen, steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe von Archäologie Weltweit.


Bauaufnahme (Arabische Version)

Tobias Busen, Miriam Knechtel, Clemens Knobling, Elke Nagel, Manfred Schuller, Birte Todt

Die genau vermessene zeichnerische Dokumentation historischer Gebäude – die Bauaufnahme – dient mehreren Zwecken: sie ist nicht nur wichtiger Teil der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Architektur, sondern auch unerlässliche Grundlage für das Bauen im Bestand. Nur über sie kann fundierte Forschung bzw. die detaillierte Planung von der statischen Ertüchtigung bis zur restauratorischen Maßnahme stattfinden. Der vorliegende Band bietet neben einem geschichtlichen Überblick zur Bauaufnahme als Methode vor allem konkrete Handreichungen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Dokumentation historischer Bausubstanz – begonnen beim Handaufmaß bis zur Anwendung der heute verfügbaren elektronischen Hilfsmittel.

2019

After the Zero Hour/ Nach der Stunde Null

Friederike Fless und Jörg Haspel (eds.)

„Nach der Stunde Null – Aus Nachkriegserfahrungen für Syrien lernen? Denkmalpflege, Archäologie und Städtebau als internationale Aufgabe“ bietet Beiträge der gleichnamigen Fachtagung, die in Leipzig auf der denkmal 2016 abgehalten wurde.


Archäologie Weltweit 1-2019

Klimawandel

Moderne Archäologie erforscht alle Facetten menschlichen Lebens. Dies umfasst auch die Auswirkungen von klimatischen Veränderungen auf die Umweltbedingungen, unter denen Menschen in der Vergangenheit lebten. Zugleich veränderten schon frühe Gesellschaften durch die Nutzung von Ressourcen und die Entwicklung von Kulturtechniken ihre Umwelt. Das Titelthema widmet sich daher verschiedenen Beispielen der Erforschung von Mensch-Umwelt-Beziehungen. In der Rubrik „Objekt“ stellen wir Ihnen außerdem das Geburtshaus des DAI vor und im „Alltag Archäologie“ geht es um digitales Geld.


Archäologie Weltweit 1-2018

Archäologie trifft Hightech

Moderne Ausgrabungen haben in den letzten Jahrzehnten eine digitale Wende vollzogen. Heute kommen z.B. digitale Messverfahren in unterschiedlicher Ausprägung zum Einsatz. Archäologische Projekte gleichen daher nicht selten Hightech-Unternehmungen. Diesem Thema widmet sich die aktuelle Magazinausgabe. Aber auch der Frage, wie man mit den umfangreichen digital gewonnen Daten umgeht und sie weltweit vernetzt und zugänglich macht.

2018

Archäologie Weltweit 1-2018

Provenienz

Von Raum, Handel und Geschenk

Provenienz ist aktuell zu dem zentralen Thema im Umgang mit dem kulturellen Erbe geworden. Für die Archäologie gehört die Erforschung der Herkunft von Objekten hingegen schon immer zum Kerngeschäft. Das Titelthema beschäftigt sich daher mit der Provenienzforschung als hoch komplexer historischer Forschung aus dem speziellen archäologischen Blick heraus. Über den Wert von Scherben erzählt die Rubrik „Alltag Archäologie“ und wie Zeichnungen bauforscherischen Ergebnissen Leben einhauchen, erfahren Sie im „Panorama“.

2017

Das Digitale und die Denkmalpflege

Bestandserfassung – Denkmalvermittlung – Datenarchivierung – Rekonstruktion verlorener Objekte

Birgit Franz , Gerhard Vinken (Hrsg.)

Die „digitale Revolution“ ist längst in vollem Gange. Für die Denkmalpflege haben digitale Anwendungen neue Perspektiven geöffnet, etwa in der interaktiven Visualisierung verlorener Zustände, im Monitoring bedrohter Stätten und Artefakte oder in der komplexen Vernetzung heterogener Wissensbestände.


Strategies to Rebuild Aleppo

Mamoun Fansa, Carola Simon, Lena Wimmer (Hrsg.)

Since the Syrian war began in 2011, Aleppos human and cultural heritage has been in great danger. In order to adress this, the Association of the Friends of the Old City of Aleppo, Mamoun Fansa, Carola Simon and Lena Wimmer founded the working group Rebuilding ALEPPO to develop new strategies to rebuild the city.


Archäologie Weltweit 2-2017

Der Wert der Grenze

Abschottung und Durchlässigkeit im Altertum

Wie unterschiedlich Grenzen wirken, je nachdem aus welcher Entfernung man sie betrachtet, wie verschieden auch ihre Wirkung – oder Wirkungslosigkeit – sein kann, zeigt das Titelthema dieser Ausgabe von Archäologie Weltweit. Schier grenzenlos scheint die Arbeit des Friedrich Hinkel Archivs zum Sudan, einem der umfangreichsten und ungewöhnlichsten Archive des DAI zu sein, nachzulesen in „Alltag Archäologie“. Und dass die Baustellenlogistik der Antike häufig weit weniger an Grenzen stieß, als das heute gelegentlich der Fall ist, erklärt unser „Fokus“.

2016

Archäologie Weltweit 1-2016

Unterwegs

Wege und Wanderungen in der Antike

Die Welt in Bewegung ist das Titelthema dieser Ausgabe. Nach neolithischen Reisen geht es weiter zu griechischen internationalen Heiligtümern, ins Imperium Romanum kurz vor seiner Transformation in das Mittelalter, zu Häfen auf verschiedenen Kontinenten bis schließlich in den weit entfernten Südpazifik. Wie man durch Gründung eines „Archaeological Heritage Network“ aktuelle Bewegungen zum Anlass nehmen kann, sich auf gemeinsame Ursprünge zu besinnen und zusammenzuarbeiten, zeigt unser „Fokus“, und das „Panorama“ berichtet, welches menschliche Bedürfnis seit 40.000 Jahren eine wesentliche Rolle in unser aller Leben spielt: Musik.


Archäologie Weltweit Sonderausgabe

Ein Netzwerk für das Archäologische Kulturerbe

Das Kompetenznetzwerk „Archaeological Heritage Network“ (ArcHerNet) bündelt deutsche Kompetenzen im Bereich des Kulturerhaltes und Kulturgüterschutzes. Ziel ist es, diese auch für Kulturerhaltsmaßnahmen im Ausland wirksam werden zu lassen. Als erstes Projekt hat das Netzwerk, unterstützt durch das Auswärtige Amt, das Projekt „Stunde Null“ ins Leben gerufen, um in konflikt- und krisengeschüttelten Ländern eine Zukunft für die Zeit nach der Krise zu entwickeln.Erfahren Sie mehr dazu in dieser Sonderausgabe.


Archäologie Weltweit 2-2016

Die Vermessung des Altertums

Naturwissenschaften in der Archäologie

Das Titelthema zeigt Beispiele, wie die Zusammenarbeit zwischen Archäologie und Naturwissenschaften funktionieren kann. Wie dies im Besonderen auch in der internationalen Kooperation zu bahnbrechenden Ergebnissen führen kann, offenbart unsere Rubrik „Cultural Heritage“ mit einem Beitrag über die chinesisch-deutschen Arbeiten am „Pavillon im beseelten Teich“ in der Verbotenen Stadt in Peking. Das „Panorama“ zeigt, dass die Autoren archäologischer Werke die Hoffnung niemals aufgeben dürfen. Denn es kann geschehen, dass sie auch noch nach 90 Jahren veröffentlicht werden können.

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