Kulturerhalt in Krisenregionen – Dr. Margarete van Ess im Interview mit Radio BR2

Kulturerhalt in Krisenregionen – Dr. Margarete van Ess im Interview mit Radio BR2

Kulturerhalt in Krisenregionen – Dr. Margarete van Ess im Interview mit Radio BR2

Dr. Margarete van Ess, Wissenschaftliche Direktorin der Orientabteilung des Deutschen Archäologischen Instituts, sprach am 15. Mai im Interview mit Radio Bayern 2 über den Kulturerhalt in Irak und Syrien.

Als Leiterin der Ausgrabung Uruk/Warka in Irak hat Dr. van Ess Einblick in die Situation gefährdeter Kulturstätten der Region. Im Rahmen des Archaeological Heritage Network leitet Dr. Margarete van Ess Projekte des Kulturerhalts. Unter anderem betreut sie das Iraqi-German Expert Forum on Cultural Heritage (IGEF-CH). Die Fortbildungsmaßnahme im Rahmen von „Stunde Null“ richtet sich an ArchäologInnen und ArchitektInnen der irakischen Antikenverwaltung. In einem einjährigen Programm werden in unterschiedlichen thematischen Blöcken zum Thema Erhalt von archäologischer und historischer Architektur sowohl in Berlin als auch an verschiedenen Stätten im Irak Trainingseinheiten durchgeführt. Seit mehreren Jahren führt sie außerdem erfolgreich das ‚Iraqi-German Summer Program‘ durch. Die Summerschool dient dazu irakische Studierende und Praktiker in Grabungstechnik, archäologischer Dokumentation, präventiver Konservierung und Katastrophenschutzes fortzubilden.

Radio Interview mit BR 2 | © Wagner, DAI.

 

Im Interview mit IQ – Wissenschaft und Forschung spricht sie mit Bayern 2 über Kulturerhalt in Krisenregionen und die Verantwortung der Archäologen. Eindringlich schildert Dr. van Ess die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung in Projekte des Kulturerhalts und den entstehenden Zusammenhalt. Durch die Förderung von Bildungsprojekten in Jordanien für Kinder und Lehrer, entstünden engagierte, begeistere junge Menschen, die dafür sorgen möchten, dass ihr kulturelles Erbe erhalten bleibe. Was haben Archäologie und Kulturerhalt mit Politik zu tun?  Und warum kann Archäologie dazu dienen Brücken zu bauen? Die Antworten auf diese und weitere Fragen erfahren Sie im Interview.

 

Titelbild: Uruk/Warka | © DAI.

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