Kindah – Auf den Spuren ihrer Vorfahren

Kindah – Auf den Spuren ihrer Vorfahren

Kindah – Auf den Spuren ihrer Vorfahren

Die 12-jährige Kindah aus Jordanien wohnt dicht bei der archäologischen Fundstätte Gadara. Auf den Spuren ihrer Vorfahren besucht sie die ArchäologInnen des Deutschen Archäologischen Instituts bei der Arbeit.

Kindah stammt aus Jordanien und begeistert sich für die Geschichte ihres Landes. Bei ihrem Streifzug durch das antike Gadara erkundet sie die alte Stadtanlage und das unterirdischen Wasserleitungssystem der Stadt. Sie möchte den ArchäologInnen des Deutschen Archäologischen Instituts helfen und besucht die Bauforscherin und Archäologin, Dr. Claudia Bührig, auf der Ausgrabung.

Auf ihrem Weg begegnet Kindah auch Jordaniern und nach Jordanien geflüchteten Syrern, die in Gadara/Umm Qays im traditionellen Steinmetz-Handwerk weitergebildet werden. Ihnen soll ermöglicht werden, praktisch-handwerkliches und akademisches Wissen zu erwerben. Dieses soll sie in die Lage versetzen, in der Zukunft aktiv am Kulturerhalt, bzw. an dem Wiederaufbau ihres Landes mitzuwirken. Die Weiterbildung ist Teil eines Programms der Orientabteilung des Deutschen Archäologischen Instituts. Langfristiges Ziel des Programms ist die Bewahrung der Denkmäler in der Region und insbesondere in der antiken Stadtanlage Gadaras.

 

Seit 2010 finden am Ort diese und andere Initiativen zur Kultur- und Naturvermittlung statt. Die Orient-Abteilung des DAI konzipiert und unternimmt diese Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Gemeinschaft. Das Projekt wird im Rahmen des ArcHerNet Verbundprojekt „Stunde Null – Eine Zukunft für die Zeit nach der Krise“ betrieben.



Quelle/Titelbild: ZDF

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