Weltweit vernetzt: ArcHerNet und „Stunde Null“ auf internationaler Palmyra-Konferenz in Japan

Weltweit vernetzt: ArcHerNet und „Stunde Null“ auf internationaler Palmyra-Konferenz in Japan

Weltweit vernetzt: ArcHerNet und „Stunde Null“ auf internationaler Palmyra-Konferenz in Japan

Das ArcHerNet und sein Verbundprojekt „Stunde Null“ sind auf einer Palmyra-Konferenz in der UNESCO-Welterbestätte Nara einem internationalen Expertenforum im Beisein von Vertretern der UNESCO und UNDP (United Nations Development Programme) vorgestellt worden.

Die Konferenz fand Mitte Juli auf Einladung des Silk Road Friendship Project und des Archaeological Institute of Kashihara statt, das seit langem erfolgreich Palmyra-Forschung betreibt. Gefördert wurde die Veranstaltung vom Außenministerium Japans, von der Japanischen Gesellschaft für Westasiatische Archäologie und der UNDP.

Die rund 40 Experten für die Erforschung syrischen Kulturerbes kamen aus Syrien, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, Norwegen und Österreich. Unter dem Titel „Saving Syrian Cultural Heritage for the Next Generation. Palmyra: A Message from Nara“ diskutierten die Teilnehmer über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des syrischen Kulturerbes. Dabei standen die archäologische Stätte Palmyra und die historische Stadt Aleppo im Fokus.

Von deutscher Seite waren Andreas Schmidt-Colinet (München/Universität Wien), Georgios Toubekis (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen) und Felicia Meynersen (Deutsches Archäologisches Institut Berlin) mit grundlegenden Beiträgen vertreten.

Gruppe der Teilnehmenden der Palmyra-Konferenz | © Archaeological Institute of Kashihara.

 

Im Konferenzergebnis wurde die Nara Message entwickelt und verabschiedet (s. Nara Message). Sie bestätigt und bestärkt die im ArcHerNet-Verbundprojekt „Stunde Null – Eine Zukunft für die Zeit nach der Krise“ verfolgten Maßnahmen und Ziele. Dies gilt insbesondere für die Unterstützung der syrischen Experten durch Capacity Deveolpment und die internationale Bündelung der Aktivitäten zum Schutz und Erhalt syrischen Kulturerbes.

Die Teilnehmer halten untereinander auch zukünftig im internationalen Rahmen Kontakt. Die Konferenz gilt bereits jetzt als erfolgreicher Auftakt für eine weltweite Vernetzung der Experten für Palmyra. Die Beiträge werden demnächst publiziert.

 

Titelbild: Konferenzteilnehmer | © Archaeological Institute of Kashihara.

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