Negotiating Cultural Heritage: Making, Sustaining, Breaking, Sharing – A Conversation

Negotiating Cultural Heritage: Making, Sustaining, Breaking, Sharing – A Conversation

Negotiating Cultural Heritage: Making, Sustaining, Breaking, Sharing – A Conversation

24. April 2017, 15:00 bis 21:00 Uhr
Bode-Museum – Staatliche Museen zu Berlin, Am Kupfergraben, 10117 Berlin

Eine Kooperation von/a cooperation of Art Histories and Aesthetic Practices, Exzellenzcluster „Asia and Europe in a Global Context“, Deutsches Archäologisches Institut, Forum Transregionale Studien, Max Weber Stiftung, Stiftung Preußischer Kulturbesitz

~ English version below ~

Gebäude, Kunstwerke, Handwerksobjekte, Texte und Musik, aber auch Raum, Klang und Geschmack sind gesellschaftlich geformte Phänomene und vermitteln Zugehörigkeit und Identität. Als kulturelle Güter sind sie wichtige Bezugspunkte von Herkunfts- und Gemeinschaftsnarrativen. Objekte aus der Vergangenheit können geraubt und zurückverlangt, ausgestellt und restauriert, beforscht und gesammelt, aber auch zerstört werden. Sie werden durch internationales Recht geschützt, gleichzeitig sind sie ein Instrument interessengeleiteter Politik und können von verschiedenen Gruppen und Akteuren gleichzeitig beansprucht werden.

Auf der Veranstaltung gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen der Frage nach, welchen komplexen Wirkungsweisen kulturelles Erbe im politischen und gesellschaftlichen Diskurs ausgesetzt ist. Die Debatte schließt an die Konferenz „Making, Sustaining, Breaking: The Politics of Heritage and Culture” vom Oktober 2016 in Heidelberg an. Dabei werden folgende Fragen im Mittelpunkt stehen: Was bedeutet kulturelles Erbe in verschiedenen nationalen und regionalen Kontexten? Wer kann dieses Erbe beanspruchen? Wer entscheidet was es umfasst, wie es erhalten, gezeigt und instandgesetzt wird? Welche Rolle spielen Museen und andere Institutionen bei der Bewahrung, Vermittlung und Erforschung von kulturellem Erbe?

Die Diskussion wird auf der Tagung in drei Formaten geführt. Einführend stellen ForscherInnen und PraktikerInnen Thesen zu unterschiedlichen Aspekten von Kulturerbe vor. Dem folgt ein WeberWorldCafé, das dem Publikum die Gelegenheit bietet, an bis zu zehn moderierten Thementischen in einen Dialog mit den Fachleuten zu treten. Abschließend werden einige der aufgeworfenen Fragen bei einer Podiumsdiskussion zwischen vier WissenschaftlerInnen diskutiert.

Die Tagung richtet sich an Studierende, WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und einschlägig arbeitenden Verwaltungen.

Aufgrund begrenzter Kapazitäten ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte richten Sie diese unter Angabe von Namen und institutioneller Zugehörigkeit bis zum 19. April 2017 an presse@trafo-berlin.de

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Architecture, artworks, crafted objects, texts, music, as well as sites, places, sounds and tastes are cultural products that contribute to a sense of community, belonging and identity. Objects of the past are deemed worthy to be stolen and reclaimed, to be exhibited and reconstructed, to be researched and collected, or even to be destroyed. Cultural goods are protected by international conventions; simultaneously, they are instruments of communitarian or even national politics which might be claimed by different communities or actors.

Drawing on the discussions of the conference “Making, Sustaining, Breaking: The Politics of Heritage and Culture” that took place in October 2016 in Heidelberg, we want to debate the following questions: What does cultural heritage mean in different national and regional contexts? Who can claim it as theirs, and who decides what constitutes cultural heritage, how it is preserved, displayed, or restored? Should museums and other cultural institutions act as preservationists, explorers, or mediators of this heritage?

The conversation is structured in three parts: During an introductory session, scholars and practitioners will introduce their main theses regarding particular aspects of cultural heritage. The second part is a WeberWorldCafé which provides space for a conversation between the speakers and the audience at up to ten hosted tables. In conclusion, a panel of four scholars will take up some of the main issues of the previous debates.

The event addresses students, researchers and practicioners from scientific and administrative institutions related to the issue of the talks.

Due to limited capacities, we kindly ask for a registration. Please send an email with your name and affiliation to presse@trafo-berlin.de before April 19, 2017.

Dr. Moritz Buchner
Forum Transregionale Studien
T +49 30 89 001 422
moritz.buchner@trafo-berlin.de
www.forum-transregionale-studien.de

Johanna De Schmidt
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
T +49 228 37 786 25
deschmidt@maxweberstiftung.de
www.maxweberstiftung.de

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