Notfallmaßnahmen für Museen und Objekte: Präventive Konservierung – Sammlungsmanagement – Risikobewertung (PrevCons Syria)

Notfallmaßnahmen für Museen und Objekte: Präventive Konservierung – Sammlungsmanagement – Risikobewertung (PrevCons Syria)

Notfallmaßnahmen für Museen und Objekte: Präventive Konservierung – Sammlungsmanagement – Risikobewertung (PrevCons Syria)

Im Februar/ März 2018 führte die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW-Berlin) ein 5-tägiges Intensivtraining für Restaurator*innen und Museumspersonal aus Syrien in Kooperation mit dem UNESCO Field Office in Beirut durch. Der Kurs beinhaltete die Grundlagen der Präventiven Konservierung, u.a. Übungen zur Verpackung, zum Transport und zur Lagerung von Kulturgütern. Daneben wurden Techniken der Dokumentation und des Monitorings, jeweils mit Fokus auf evakuierte Sammlungen, vermittelt.

Das Training wurde von auf die Thematik spezialisierte Lehrkräfte der HTW-Berlin, Studiengang Konservierung und Restaurierung / Grabungstechnik konzipiert. Es ist Teil des Projekts „Stunde Null – Eine Zukunft für die Zeit nach der Krise“ des Archaeological Heritage Networks (ArcHerNet), welches darauf ausgerichtet ist, den syrischen Kulturgüterschutz im Capacity Building zu unterstützen.

Nach erfolgreicher Bewerbung konnten 12 junge Professionals am Intensivtraining teilnehmen. Die Teilnehmerinnen erhielten ein von der Gerda Henkel Stiftung finanziertes Stipendium für die Anreise und die Unterkunft. Zusätzlich wurden das Kursequipment sowie die Übungsmaterialien gestellt. Die Bewerbung von Frauen war explizit erwünscht. Alle Teilnehmerinnen haben zudem mit Beispielen aus ihrer Arbeitspraxis zum Kursprogramm beigetragen.

Projektmitarbeiter: Christoph Rogalla von Bieberstein

Kooperationspartner

Mittelgeber: Gerda-Henkel-Stiftung

 

Titelbild: Trainingsprogramm in Beirut | © Jeberien, HTW.

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